Polyurethan CAS-Nr. 9009-54-5
Hervorragende mechanische Festigkeit:Polyurethane bieten eine ausgezeichnete Zähigkeit und Abriebfestigkeit und sind daher äußerst langlebig für langfristige und anspruchsvolle Anwendungen.
Hervorragende Öl- und Alterungsbeständigkeit:Die hochpolaren Urethangruppen bieten eine starke Beständigkeit gegenüber Ölen und Alterung und gewährleisten so eine stabile Leistung über die Zeit.
Ausgezeichnete Haftungsleistung:Polyurethane haften gut auf vielen Untergründen und eignen sich daher ideal für Beschichtungen, Klebstoffe und Verbundwerkstoffe.
Hohe Flexibilität bei der Formulierung:Durch die Verwendung verschiedener aromatischer und aliphatischer Isocyanate können Polyurethane für Schäume, Beschichtungen und Elastomere mit unterschiedlicher Steifigkeit und Reaktivität maßgeschneidert werden.
Polyurethane (PU) sind eine Polymerklasse, deren Hauptkette sich wiederholende -NHCOO-Struktureinheiten enthält. Sie werden aus Isocyanaten (Monomeren) und Hydroxylverbindungen polymerisiert. Aufgrund der hochpolaren Urethangruppen sind sie in unpolaren Gruppen unlöslich und weisen ausgezeichnete Ölbeständigkeit, Zähigkeit, Abriebfestigkeit, Alterungsbeständigkeit und Haftung auf.
Zur Herstellung von Polyurethanen werden verschiedene Isocyanate (wie Toluoldiisocyanat, Hexamethylendiisocyanat und Dicyclohexylmethandiisocyanat) verwendet. Aromatische Isocyanate sind reaktiver als aliphatische Isocyanate und finden breite Anwendung in Polyurethanschäumen, -beschichtungen und -elastomeren. Die cyclische Struktur aromatischer und alicyclischer Isocyanate verleiht den Polyurethanmolekülen Steifigkeit.
Chemische Eigenschaften von Polyurethan
| Englischer Name | Polyurethan |
| Englische Synonyme | Polyurethanschaumklebstoff; Polyurethan-Hartschaummischung; Polyurethan-Hartschaummischung; Polyurethan-Elastomer; Polyurethan-Treibmittelrohstoff; hochwertiges, farbiges, wasserbasiertes Polyurethanharz 685; Polyurethanharz |
| CAS-Nummer | 9009-54-5 |
| Molekulare Formel | C3H8N20 |
| Molekulargewicht | 0 |
| EINECS-Nummer | 210-898-8 |
| Schüttdichte | 0,08 g/cm³ |
| Bilden | Schaum |
| Stabilität | Stabil. Brennbar. Unverträglich mit starken Oxidationsmitteln. |
| InChI | Zoll = 1x/Kapazität/x1-2-5-3(4)i/es rechts, 1h, (hh, 4, kh, i) |
| InChIKey | Rikojjrdjbhffisn |
| LÄCHELT | N(CC)C(N)=O |
| CAS-Datenbankreferenz | 9009-54-5 |
| IARC | 3 (Bd. 19, Suppl. 7) 1987 |
Polyurethan-Produktanwendungen CAS#9009-54-5
Polyurethanharz und -schaum sind zwei wichtige Industriepolymere. Sie lassen sich zu starren, halbstarren oder elastischen Schäumen bzw. Harzen verarbeiten, wodurch Polyurethan (PUR) vielfältige kommerzielle Anwendungen findet. Polyurethan wird häufig zur Wärmedämmung und Kältespeicherung in Lagertanks, Rohrleitungen, Kühlhäusern, Bier- und Gärtanks sowie Lebensmittelbehältern eingesetzt. Es dient zur Herstellung von Kunststoffprodukten, abriebfesten Synthesekautschukprodukten, synthetischen Fasern, starren und flexiblen Schaumkunststoffen, Klebstoffen und Beschichtungen; in der Luft- und Raumfahrt, im Schienenverkehr, im Bauwesen und im Sportbereich; zur Oberflächenbeschichtung von Holzmöbeln und Metallen; zur Wärmedämmung und Abdichtung von Gebäuden; sowie zur Herstellung von vorgefertigten Polyurethanplatten. Es wird zur Oberflächenbeschichtung verschiedener Holzprodukte, chemischer Anlagen, Telekommunikationsgeräte und -instrumente sowie verschiedener Transportfahrzeuge verwendet. Darüber hinaus findet es Anwendung in Bettwaren, Dichtungsmaterialien für die Automobilindustrie, Klebstoffen, Teppichen, Verpackungsmaterialien und Beschichtungen. Aufgrund seiner Öl-, Licht- und Lösungsmittelbeständigkeit, seiner Festigkeit und Flexibilität ist Polyurethan in der Industrie sehr beliebt. Diese Polymere entstehen durch die Additions-Polymerisationsreaktion von Polyolverbindungen wie Diisocyanaten und Polyolen.



