Diethylenglykol CAS-Nr. 111-46-6
Ausgezeichnete LösungsmitteleigenschaftenDiethylenglykol löst Farbstoffe, Harze, Öle, Nitrocellulose und viele organische Verbindungen und ist daher in chemischen und textilen Anwendungen äußerst vielseitig einsetzbar.
Geringe Flüchtigkeit und Hygroskopizität : Seine geringe Flüchtigkeit und sein starkes Feuchtigkeitsaufnahmevermögen ermöglichen es ihm, effektiv als Weichmacher für Tabak, Papier, künstliche Schwämme, Klebstoffe und Kasein zu fungieren.
Breite industrielle Anwendungen: Wird verwendet in Schmierstoffen, Reduktionsölen, Reinigungsmitteln für die chemische Reinigung, Druckfarben, Dampffixierfarben und Beizen für nicht-maseriges Holz sowie als Pflegemittel für Wolle, Viskose und Baumwolle.
GasentwässerungsfähigkeitWirksam bei der Erdgasaufbereitung in Kombination mit Monoethanolamin, da es Feuchtigkeit, Schwefelwasserstoff und Kohlendioxid entfernt.
Diethylenglykol CAS-Nr. 111-46-6
Diethylenglykol ist eine klare, farblose, geruchlose und stabile ölige Flüssigkeit. Es ist leicht viskos, nicht korrosiv und nicht flüchtig. Aufgrund der vorhandenen Ether- und Alkoholgruppen weist Diethylenglykol die chemischen Eigenschaften primärer Alkohole und Ether auf. Sein Siedepunkt ist deutlich höher als der von Ethylenglykol, und es besitzt ein stärkeres Lösungsvermögen.
Diethylenglykol ist mit Wasser, Ethern, niederen aliphatischen Alkoholen, Aldehyden und Ketonen mischbar und teilweise löslich in Benzol, Tetrachlorkohlenstoff, Monochlorbenzol, ortho-Dichlorbenzol und Toluol. Es löst zahlreiche Farbstoffe, Harze, Öle, Nitrocellulose und verschiedene organische Verbindungen. Aufgrund seiner Lösekraft, geringen Flüchtigkeit und hygroskopischen Eigenschaften eignet es sich für den Einsatz in Industrieschmierstoffen, Reduktionsölen, Reinigungsmitteln für die chemische Reinigung, Druckfarben, Dampfhärtefarben und Beizen für nicht-maseriges Holz.
In der Textilindustrie wird Diethylenglykol als Konditionierungsmittel für Wolle, Viskose und Baumwolle eingesetzt. Als Lösungsmittel für Farbstoffe ist es ein wertvolles Hilfsmittel beim Färben und Bedrucken. Aufgrund seiner hohen Hygroskopizität eignet es sich zudem als Weichmacher für Tabak, Papier, synthetische Schwämme, Klebstoffe und Kasein.
Diethylenglykol ist zudem besonders nützlich bei der Erdgasentwässerung. In Kombination mit Monoethanolamin entfernt es effizient Feuchtigkeit, Schwefelwasserstoff und Kohlendioxid aus Erdgas.
Chemische Eigenschaften von Diethylenglykol
Schmelzpunkt |
−10 °C (Lit.) |
Siedepunkt |
245 °C (Lit.) |
Dichte |
1,118 g/mL bei 25 °C (Lit.) |
Dampfdichte |
2,14 (gegen Luft) |
Dampfdruck |
0,01 mm Hg ( 20 °C) |
Brechungsindex |
n20/D 1.447(lit.) |
Fp |
143 °C |
Lagertemperatur |
Dunkel und trocken lagern. Bei Raumtemperatur. |
Löslichkeit |
H₂O: 50 mg/ml bei 20 °C, klar, farblos |
pka |
14,03 ± 0,10 (Vorhersage) |
bilden |
Ölige Flüssigkeit |
Farbe |
farblos |
Relative Polarität |
0.713 |
PH |
5,5–7,0 (25 °C, 50 mg/ml in H₂O) |
Geruch |
Praktisch geruchlos. |
Explosionsgrenze |
2-12,3 % |
Wasserlöslichkeit |
LÖSLICH |
Gefrierpunkt |
-10,45℃ |
Empfindlich |
Hygroskopisch |
λmax |
λ: 260 nm Amax: ≤0,02 |
Merck |
14.3119 |
BRN |
969209 |
Dielektrizitätskonstante |
31,7 (20℃) |
Stabilität: |
Hygroskopisch |
InChIKey |
bedauernd |
LogP |
-1,98 bei 20 °C |
CAS-Datenbankreferenz |
111-46-6 (CAS-Datenbankreferenz) |
NIST-Chemiereferenz |
Ethanol, 2,2'-oxybis-(111-46-6) |
EPA-Stoffregistersystem |
Diethylenglykol (111-46-6) |
Sicherheitsinformationen
Gefahrencodes |
Xn,T,Xi |
Risikohinweise |
22 |
Sicherheitshinweise |
46 |
WGK Deutschland |
1 |
RTECS |
ID5950000 |
F |
10 |
Selbstentzündungstemperatur |
442 °F |
Gefahrenhinweis |
Giftig/Reizend |
TSCA |
Ja |
HS-Code |
29094100 |
Daten zu Gefahrstoffen |
111-46-6 (Daten zu Gefahrstoffen) |
Toxizität |
LD50 bei Ratten, Meerschweinchen (g/kg): 20,76, 13,21 oral (Smyth) |
Produktnutzung
Propanole finden breite Anwendung als Lösungsmittel in Beschichtungen, Frostschutzmitteln sowie Haushalts- und Körperpflegeprodukten. Sie dienen außerdem als chemische Zwischenprodukte bei der Herstellung von Estern, Aminen und anderen organischen Derivaten. Insbesondere 1-Propanol wird häufig als Lösungsmittel in Druckfarben, Lacken, Kosmetika, Pestiziden, Celluloseestern und Insektiziden eingesetzt.
1-Propanol wird auch kommerziell zur Herstellung von Glykolethern verwendet, die eine doppelte Funktionalität aufweisen und eine hohe Löslichkeit, chemische Stabilität und Verträglichkeit mit Wasser bieten.



