Styrol CAS-Nr. 100-42-5

  • Essentielle Monomere für synthetische Materialien:Styrol dient als wichtiges Monomer bei der Herstellung von synthetischem Kautschuk, Klebstoffen und Kunststoffen.

  • Vielseitige industrielle Anwendungen:Es findet breite Anwendung bei der Herstellung von Styrolplatten und anderen Polymerprodukten.

  • Klare und farblose Flüssigkeit:Bei Raumtemperatur ist Styrol eine stabile, transparente Flüssigkeit und daher leicht zu handhaben und zu verarbeiten.

  • Vorteile der chemischen Struktur:Der an die Vinylgruppe gebundene Benzolring verleiht dem Material wünschenswerte Eigenschaften für die Polymerisation und die Materialleistung.


Produktdetails

Styrol CAS-Nr. 100-42-5

Styrol ist eine weit verbreitete chemische Verbindung mit der Summenformel C₈H₈ und der Strukturformel CH₂=CHC₆H₅. Es ist auch unter Bezeichnungen wie Styrol, Vinylbenzol, Phenylethen, Phenylethylen und Styreen bekannt. Seine Struktur besteht aus einem Benzolring, an den eine Vinylgruppe gebunden ist. Bei Raumtemperatur und -druck ist Styrol eine klare, farblose Flüssigkeit. Es ist ein wichtiges Monomer für die Herstellung von synthetischem Kautschuk, Klebstoffen und Kunststoffen, einschließlich Styrolplatten.

 Styrol CAS-Nr. 100-42-5

Chemische Eigenschaften von Styrol

Schmelzpunkt

-31 °C (Lit.)

Siedepunkt

145-146 °C (Lit.)

Dichte 

0,906 g/ml bei 25 °C

Dampfdichte

3,6 (gegenüber Wasser)

Dampfdruck

12,4 mm Hg ( 37,7 °C)

Brechungsindex

n20/D 1,546(lit.)

Fp 

88 °F

Lagertemperatur

Bei ≤ 20 °C lagern.

Löslichkeit

0,24 g/l

bilden 

Flüssig

pka

>14 (Schwarzenbach et al., 1993)

Spezifisches Gewicht

0.909

Farbe 

Farblos

Geruch

bei 0,10 % in Triacetin. süßer Balsam-Blumenplastik

Geruchstyp

balsamisch

Geruchsschwelle

0,035 ppm

Explosionsgrenze

1,1–8,9 % (V)

Wasserlöslichkeit

0,3 g/L (20 °C)

Gefrierpunkt 

-30,6℃

Empfindlich

Luftempfindlich

Merck

14,8860

BRN

1071236

Henrysche Konstante

(x 10-3 atm?m3/mol): 3,91 bei 25 °C (statische Headspace-GC, Welke et al., 1998)

Expositionsgrenzen

TLV-TWA 50 ppm (~212 mg/m3) (ACGIH und NIOSH), 100 ppm (~425 mg/m3) (OSHA und MSHA); Grenzwert 200 ppm, Spitzenwert 600 ppm/5 min/3 h (OSHA); STEL 100 ppm (~425 mg/m3) (ACGIH).

Dielektrizitätskonstante

2.4(25℃)

Stabilität:

Stabil, kann aber bei Lichteinwirkung polymerisieren. Wird üblicherweise mit einem gelösten Inhibitor geliefert. Zu vermeiden sind starke Säuren, Aluminiumchlorid, starke Oxidationsmittel, Kupfer, Kupferlegierungen, Metallsalze, Polymerisationskatalysatoren und -beschleuniger. Entzündlich – Dämpfe können sich über eine beträchtliche Entfernung zur Zündquelle ausbreiten.

InChIKey

brksryqlflmfhfysn

LogP

2,96 bei 25℃

CAS-Datenbankreferenz

100-42-5 (CAS-Datenbankreferenz)

IARC

KI (Band 60, Nr. 121) 2019

NIST-Chemiereferenz

Styrol (100-42-5)

EPA-Stoffregistrierungssystem

Styrol (100-42-5)

 Sicherheitsinformationen

Gefahrencodes

Xn,T,F

Risikohinweise

10-20-36/38-40-36/37/38-39/23/24/25-23/24/25-11-48/20-63

Sicherheitshinweise

23-36-26-16-45-36/37-7-46

Leser

UN 2055 3/PG 3

OEB

A

OEL

TWA: 50 ppm (215 mg/m³), STEL: 100 ppm (425 mg/m³)

WGK Deutschland

2

RTECS 

Und um Gottes willen...

Selbstentzündungstemperatur

914 °F

TSCA

Ja

HS-Code

2902 50 00

Gefahrenklasse

3

Verpackungsgruppe

III

Daten zu Gefahrstoffen

100-42-5 (Daten zu Gefahrstoffen)

Toxizität

LD50 bei Mäusen (mg/kg): 660 ± 44,3 i.p.; 90 ± 5,2 i.v.

ESSEN

700 ppm

Styrol CAS-Nr. 100-42-5

Produktverwendung von Styrol CAS-Nr. 100-42-5

Styrol ist ein essentielles Monomer für die Herstellung von synthetischem Kautschuk, Klebstoffen und Kunststoffen. Es wird zur Synthese von Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR), Polystyrolharz, glasfaserverstärkten Polyesterkunststoffen und Beschichtungen verwendet. Styrol dient außerdem zur Herstellung von Polystyrol, Ionenaustauscherharzen und Polystyrolschaum.

Es kann mit anderen Monomeren copolymerisiert werden, um verschiedene technische Kunststoffe herzustellen. Beispielsweise entsteht durch Copolymerisation mit Acrylnitril und Butadien ABS-Harz, das in Haushaltsgeräten und Industrieprodukten weit verbreitet ist. Die Copolymerisation mit Acrylnitril ergibt SAN-Harz, das Schlagfestigkeit und leuchtende Farben bietet. SBS, hergestellt durch Copolymerisation mit Butadien, ist ein thermoplastischer Kautschuk, der häufig zur Modifizierung von PVC und Acrylmaterialien verwendet wird. SBS- und SIS-Thermoplaste werden durch Copolymerisation mit Butadien und Isopren hergestellt. Styrol dient außerdem als Vernetzungsmonomer bei der Modifizierung von PVC, Polypropylen und ungesättigten Polyestern.

Styrol ist ein wichtiges Monomer bei der Herstellung von Styrol-Acryl-Emulsionen und lösemittelbasierten Haftklebstoffen. Emulsionsklebstoffe und -farben lassen sich durch Copolymerisation mit Vinylacetat und Acrylestern herstellen. Als eines der am häufigsten verwendeten Vinylmonomere in der chemischen Industrie findet Styrol in vielen modifizierten und Verbundwerkstoffen Verwendung.

Darüber hinaus wird Styrol in geringen Mengen als Duftstoff und chemisches Zwischenprodukt verwendet. Durch Chlormethylierung kann aus Styrol Zimtsäurechlorid hergestellt werden, ein Zwischenprodukt für nicht-anästhetische Analgetika. Es findet außerdem Anwendung in der Pharmazie als Antitussivum, Expektorans und Anticholinergikum. Weiterhin wird Styrol zur Synthese von Anthrachinon-Farbstoffzwischenprodukten, Pestizid-Emulgatoren, Styrolphosphonsäuren, Erzaufbereitungsmitteln und Kupferplattierungs-Glanzmitteln eingesetzt.

Styrol CAS-Nr. 100-42-5

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