Dicyandiamid CAS-Nr. 461-58-5
Ausgezeichnete chemische Stabilität und Sicherheit:Dicyandiamid ist nicht entflammbar und bleibt unter trockenen Bedingungen stabil, was eine sichere Handhabung und Lagerung gewährleistet.
Gute Löslichkeit in polaren Lösungsmitteln:Es ist leicht löslich in Wasser, Alkohol, Ethylenglykol und Dimethylformamid, was Flexibilität bei verschiedenen Formulierungen ermöglicht.
Wirksames latentes Härtungsmittel:Als früh entwickeltes, wärmehärtendes latentes Härtungsmittel bleibt es bei Raumtemperatur stabil und wird durch Erhitzen effizient aktiviert.
Effiziente thermische Reaktivität:Es löst sich in der Nähe seines Schmelzpunktes auf und härtet schnell aus, wodurch eine zuverlässige Leistung in Epoxidharzsystemen gewährleistet wird.
Produktbeschreibung von Dicyandiamid CAS-Nr. 461-58-5
Dicyandiamid, abgekürzt DICY oder DCD, ist ein Dimer aus Cyanamid und einem Cyanoderivat von Guanidin. Es ist ein weißes, kristallines Pulver. Es ist löslich in Wasser, Alkohol, Ethylenglykol und Dimethylformamid, jedoch nahezu unlöslich in Ether und Benzol. Es ist nicht entflammbar und im trockenen Zustand stabil.
Dicyanamid-Härter gehören zu den ältesten wärmehärtenden latenten Härtern. Bei Raumtemperatur sind sie ein Feststoff, unlöslich in Epoxidharz und dispergieren darin als Mikropartikel. Beim Erhitzen lösen sie sich auf und härten rasch aus, sobald sie nahe ihrem Schmelzpunkt erhitzt werden.
Wässrige Dicyandiamid-Lösungen zersetzen sich oberhalb von 80 °C langsam unter Bildung von Ammoniak. Beim Erhitzen von Dicyandiamid-Kristallen bis zu ihrem Schmelzpunkt schmelzen diese und setzen dabei sofort intensive Wärme frei, wodurch Melamin, Cyanursäure usw. entstehen.
Parameter
| Schmelzpunkt | 208-211 °C (Lit.) |
| Siedepunkt | 144,35 °C (grobe Schätzung) |
| Dichte | 1.4 |
| Schüttdichte | 400 kg/m³ |
| Dampfdruck | 0,001 Pa bei 20 °C |
| Brechungsindex | 1,6260 (Schätzung) |
| Lagertemp. | 2-8°C |
| Löslichkeit | H₂O: 0,1 g/ml, klar |
| pka | 0,73 ± 0,70 (Vorhersage) |
| bilden | Kristallines Pulver |
| Farbe | Weiß |
| biologische Quelle | Kaninchen |
| Wasserlöslichkeit | 32 g/L (20 ºC) |
| Merck | 143092 |
| BRN | 605637 |
| Stabilität: | Stabil. Unverträglich mit starken Säuren, starken Oxidationsmitteln und starken Basen. |
| InChIKey | QGBSISYHAICWAH-UHFFFAOYSA-N |
| LogP | -1 bei 20℃ |
| CAS-Datenbankreferenz | 461-58-5 (CAS-Datenbankreferenz) |
| NIST-Chemiereferenz | Dicyandiamid (461-58-5) |
| EPA-Stoffregistersystem | Dicyanodiamid (461-58-5) |
Sicherheitsinformationen
| Gefahrencodes | Xn,T |
| Risikohinweise | 20/21/22-43-36/38-25 |
| Sicherheitshinweise | 22-24/25-45-36-3 |
| RIDADR | UN 2811 6.1 / PGIII |
| WGK Deutschland | 1 |
| RTECS | ME9950000 |
| TSCA | Ja |
| HS-Code | 29262000 |
| Daten zu Gefahrstoffen | 461-58-5 (Daten zu Gefahrstoffen) |
| Toxizität | LD50 oral beim Kaninchen: > 5000 mg/kg; LD50 dermal beim Kaninchen: > 2000 mg/kg |
Produktanwendung vonDicyandiamid CAS-Nr. 461-58-5
Die Hauptanwendungen von Dicyandiamid sind: (1) als Rohstoff für Guanidinsalze und Melamin. Verschiedene Guanidinsalze können durch Reaktion von Dicyandiamid mit Säure hergestellt werden. Benzylmelamin, das durch Reaktion von Dicyandiamid mit Phenylnitril gewonnen wird, ist ein Zwischenprodukt für Beschichtungen, Laminate und Formmassen. (2) als Farbstofffixierer. Dicyandiamidharz, das durch Reaktion von Dicyandiamid mit Formaldehyd gewonnen wird, kann als Farbstofffixierer verwendet werden. (3) als Dicyandiamid-Dünger. Dicyandiamid-Dünger kann die Aktivität nitrifizierender Bakterien kontrollieren, die Stickstoffumwandlungsrate im Boden regulieren, Stickstoffverluste reduzieren und die Düngemittelausnutzung verbessern. (4) als Feinchemikalien-Zwischenprodukt. In der Medizin wird es zur Herstellung von Guanidinnitrat, Sulfonamid-Arzneimitteln usw. verwendet. Es wird auch zur Herstellung von Thioharnstoff, Nitrocellulose-Stabilisatoren, Vulkanisationsbeschleunigern für Kautschuk, Stahloberflächenhärtern, Füllstoffen für Kunstleder, Klebstoffen usw. verwendet. Das pharmazeutische Zwischenprodukt 5-Azacytosin kann durch Reaktion von Dicyandiamid mit Ameisensäure gewonnen werden.



