Diantimontrioxid CAS-Nr. 1309-64-4
Duale Kristallformen– Erhältlich in orthorhombischer (Valentinit) und kubischer (Senarmontit) Struktur, bietet stabile physikalische Eigenschaften für vielfältige industrielle Anwendungen.
Hohe thermische Stabilität– Schmilzt bei 656 °C und sublimiert bei erhöhten Temperaturen, wodurch eine zuverlässige Leistung bei Hochtemperaturverarbeitungs- und Raffinationsprozessen gewährleistet wird.
Ausgezeichnete chemische Beständigkeit– Praktisch unlöslich in Wasser und organischen Lösungsmitteln, jedoch leicht löslich in Säuren und Laugen, was eine kontrollierte Reaktivität in chemischen Formulierungen ermöglicht.
Optische Eigenschaften hoher Reinheit– Der hohe Brechungsindex (2,087) und die wohldefinierte Molekularstruktur (Sb₂O₆-Dimere) sprechen für den Einsatz in Spezialgläsern, Keramiken und Katalysatorsystemen.
Diantimontrioxid CAS-Nr. 1309-64-4
Tritt als farblose orthorhombische Modifikation, Valentinit, oder als farblose kubische Form, Senarmontit, auf; Dichte 5,67 g/cm³ (Valentinit), 5,20 g/cm³ (Senarmontit); die kubische Modifikation ist dimer und besteht aus einzelnen Sb₂O₆-Molekülen; Brechungsindex 2,087; schmilzt unter Sauerstoffausschluss bei 656 °C; siedet bei 1550 °C (sublimiert); sublimiert im Vakuum bei 400 °C; ist in Wasser sehr schwer löslich, in organischen Lösungsmitteln unlöslich; löslich in Salzsäure, Ätzalkalien und Weinsäure.
Chemische Eigenschaften von Diantimontrioxid
| Schmelzpunkt | 655 °C (Lit.) |
| Siedepunkt | 1550 °C (Lit.) |
| Schüttdichte | 800-1300 kg/m³ |
| Dichte | 5.2 |
| Dampfdruck | 13,3 hPa (660 °C) |
| Fp | 1550°C subl. |
| Lagertemperatur | Unter +30 °C lagern. |
| Löslichkeit | 2,70 mg/l |
| bilden | Pulver |
| Farbe | Weiß |
| Spezifisches Gewicht | 5.67 |
| Geruch | wh. kubische oder orthorhombische Kristalle, geruchlos |
| biologische Quelle | Kaninchen |
| Wasserlöslichkeit | Schwerlöslich. <0,1 g/100 ml bei 20 °C |
| Kristallsystem | Würfel |
| Merck | 14.711 |
| Raumgruppe | Fd3m |
| Gitterkonstante | a/nmb/nmc/nmα/oβ/oγ/oV/nm31.1141.1141.1149090901.3825 |
| Expositionsgrenzen | ACGIH: TWA 0,5 mg/m³ |
| NIOSH: IDLH 50 mg/m³; TWA 0,5 mg/m³ | |
| Stabilität: | Stabil. |
| InChIKey | MUBFITUCTVFSOJ-UHFFFAOYSA-L |
| CAS-Datenbankreferenz | 1309-64-4 (CAS-Datenbankreferenz) |
| IARC | 2B (Band 47) 1989 |
| NIST-Chemiereferenz | Antimontrioxid (1309-64-4) |
| EPA-Stoffregistersystem | Antimontrioxid (1309-64-4) |
| Sicherheitsinformationen | |
| Gefahrencodes | Xn,Xi,T |
| Risikohinweise | 40-61 |
| Sicherheitshinweise | 22-36/37-45-53 |
| RIDADR | 1549 |
| WGK Deutschland | 2 |
| RTECS | CC5650000 |
| Gefahrenhinweis | Reizend |
| TSCA | Ja |
| Gefahrenklasse | 6.1 |
| Verpackungsgruppe | III |
| HS-Code | 28258000 |
| Daten zu Gefahrstoffen | 1309-64-4 (Daten zu Gefahrstoffen) |
| Toxizität | LD50 oral bei Ratten: >20 g/kg (Smyth) |
Sicherheitsinformationen
| Gefahrencodes | Xn,Xi,T |
| Risikohinweise | 40-61 |
| Sicherheitshinweise | 22-36/37-45-53 |
| RIDADR | 1549 |
| WGK Deutschland | 2 |
| RTECS | CC5650000 |
| Gefahrenhinweis | Reizend |
| TSCA | Ja |
| Gefahrenklasse | 6.1 |
| Verpackungsgruppe | III |
| HS-Code | 28258000 |
| Daten zu Gefahrstoffen | 1309-64-4 (Daten zu Gefahrstoffen) |
| Toxizität | LD50 oral bei Ratten: >20 g/kg (Smyth) |
Produktanwendung von Diantimontrioxid CAS-Nr. 1309-64-4
Diantimontrioxid (Sb₂O₃), auch bekannt als Antimonoxid, wird häufig als Flammschutzmittel in Kunststoffen eingesetzt. Obwohl es natürlich vorkommt, ist das natürliche Material für die industrielle Anwendung zu unrein. Daher werden flammhemmende Qualitäten durch Oxidation von Antimonmetall oder Sulfiderzen an Luft bei 600–800 °C hergestellt. Die Prozessbedingungen steuern Partikelgröße und Reaktivität und ermöglichen so die Herstellung verschiedener Produktqualitäten. Die typische Reinheit liegt zwischen 99,0 % und 99,9 % Sb₂O₃, mit nur Spuren von Arsen, Blei, Eisen, Nickel und Sulfaten. Es ist wasserunlöslich und weist beim Trocknen einen sehr geringen Feuchtigkeitsverlust auf.
Antimontrioxid wird seit Langem auch als Weißpigment verwendet. In Kunststoffen lassen sich Farbton und Deckkraft durch die Wahl von Korngrößen anpassen: Feine, gleichmäßige Partikel sorgen für maximale Weißheit und Deckkraft, während gröbere Korngrößen für die Herstellung von transluzenten Kunststoffprodukten geeignet sind.
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