Hexafluorokieselsäure CAS-Nr. 16961-83-4
Breites industrielles Anwendungsgebiet
Geeignet für den Einsatz in der Wasseraufbereitung, der chemischen Produktion, der Metallurgie und der organischen Synthese, bietet es vielseitige Anwendungsmöglichkeiten.
Wichtiger Rohstoff für Fluorverbindungen
Ein unverzichtbarer Vorläufer für die Herstellung von Aluminiumfluorid, Kryolith und verschiedenen Hexafluorosilicatsalzen, der eine stabile nachgelagerte Produktion ermöglicht.
Funktionale Leistungsfähigkeit in der Metallurgie
Wird effektiv als Elektrolyt im Betts-Elektrolyseverfahren eingesetzt und trägt so zu effizienten und zuverlässigen Bleiraffinerieprozessen bei.
Hohe Reaktivität in der chemischen Synthese
Dient als Spezialreagenz zur selektiven Si–O-Bindungsspaltung in Silylethern und ermöglicht so eine präzise Steuerung in organischen Syntheseprozessen.
Produktanwendung von Hexafluorokieselsäure CAS-Nr. 16961-83-4
Hexafluorokieselsäure ist eine anorganische Säure mit vielfältigen industriellen Anwendungen. In den USA wird sie hauptsächlich zur Trinkwasserfluoridierung eingesetzt, um Karies und Zahnfluorose vorzubeugen. In der chemischen Industrie dient sie als wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Aluminiumfluorid, Kryolith und verschiedenen Hexafluorosilicatsalzen. Darüber hinaus wird sie zur Gewinnung von Silicium und Siliciumdioxid verwendet. Im Betts-Verfahren zur Bleiraffination dient sie als Elektrolyt. In der organischen Synthese wird Hexafluorokieselsäure als Spezialreagenz zur selektiven Spaltung von Si-O-Bindungen in Silylethern eingesetzt.
Chemische Eigenschaften der Hexafluorokieselsäure
| Siedepunkt | 108-109°C |
| Dichte | 1,22 g/ml bei 20 °C (Lit.) 1,31 g/ml bei 25 °C |
| Dampfdruck | 23 hPa bei 19,85 °C |
| Brechungsindex | 1.35 |
| Fp | 108-109°C |
| Lagertemperatur | −20 °C |
| Löslichkeit | H₂O: 1 mg/ml, klar, farblos |
| bilden | Flüssig |
| pka | 1,83 [bei 20 ℃] |
| Farbe | Klar, farblos |
| Spezifisches Gewicht | 1,38 (40 %) |
| Wasserlöslichkeit | Mit Wasser mischbar. |
| Hydrolytische Empfindlichkeit | 0: Bildet stabile wässrige Lösungen |
| Merck | 144.182 |
| Expositionsgrenzen | ACGIH: TWA 2,5 mg/m³ |
| NIOSH: IDLH 250 mg/m³; TWA 2,5 mg/m³ | |
| Stabilität: | Stabil in wässriger Lösung. |
| InChI | 1S/F4Si.2FH/c1-5(2,3)4;;/h;2*1H |
| InChIKey | AUJBMDCSBIPDEH-UHFFFAOYSA-N |
| LÄCHELT | F.F.F[Si](F)(F)F |
| CAS-Datenbankreferenz | 16961-83-4 (CAS-Datenbankreferenz) |
| EPA-Stoffregistersystem | Fluorokieselsäure (16961-83-4) |
Sicherheitsinformationen
| Gefahrencodes | C |
| Risikohinweise | 34-35-20/21/22 |
| Sicherheitshinweise | 26-36/37/39-45-27 |
| RIDADR | UN 1778 8/PG 2 |
| WGK Deutschland | 3 |
| RTECS | VV8225000 |
| F | 8. bis 10. August |
| Gefahrenhinweis | Ätzend |
| TSCA | TSCA gelistet |
| Gefahrenklasse | 8 |
| Verpackungsgruppe | II |
| HS-Code | 28111990 |
| Speicherklasse | 6.1D – Nicht brennbar, akut giftig, Kat. 3 |
| giftige Gefahrstoffe oder Gefahrstoffe, die chronische Wirkungen hervorrufen | |
| Gefahrenklassifizierungen | Akute Toxizität 3 Dermal |
| Akute Toxizität 4 oral | |
| Augendamm. 1 | |
| Hautkorrektur 1 | |
| Daten zu Gefahrstoffen | 16961-83-4 (Daten zu gefährlichen Stoffen) |
| Toxizität | LD50 oral bei Ratten: 430 mg/kg |
Produktanwendung von Hexafluorokieselsäure CAS-Nr. 16961-83-4
Hexafluorokieselsäure findet breite Anwendung als Fluoridquelle und kann zu verschiedenen wertvollen Hexafluorosilicatsalzen verarbeitet werden. Sie dient außerdem als Elektrolyt im Betts-Elektrolyseverfahren zur Bleiraffination. In der organischen Chemie ist sie ein wichtiges Reagenz zur Spaltung von Si–O-Bindungen in Silylethern. Darüber hinaus wird das Produkt als Holzschutzmittel und zur Oberflächenmodifizierung von Calciumcarbonat eingesetzt.
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