Propiconazol CAS-Nr. 60207-90-1
Breitbandfungizid:Wirkt effektiv gegen eine Vielzahl von Pilzkrankheiten an Getreide, Nüssen, Früchten und anderen Nutzpflanzen.
Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten im Pflanzenbau:Geeignet für die Anwendung auf Gräsern, Pilzen, Mais, Wildreis, Erdnüssen, Mandeln, Sorghum, Hafer und Steinobst.
Gezielte Krankheitsbekämpfung:Bekämpft spezifische Krankheitserreger wie z. B.Erysiphe-Gras,Leptosphaeria nodorum,Puccinia spp.,Septoria spp.und andere.
Zuverlässiger Agrarschutz:Gewährleistet ein zuverlässiges Krankheitsmanagement und verbessert so die Pflanzengesundheit und den Ertrag.
Produktbeschreibung von Propiconazol CAS-Nr. 60207-90-1
Propiconazol (Pcz), chemisch 1-[[2-(2,4-Dichlorphenyl)-4-propyl-1,3-dioxolan-2-yl]methyl]-1,2,4-triazol, ist ein Fungizid aus der Triazol-Gruppe. Es findet breite Anwendung in der Landwirtschaft bei zahlreichen Kulturpflanzen, darunter Gräser, Champignons, Mais, Wildreis, Erdnüsse, Mandeln, Sorghum, Hafer, Pekannüsse, Aprikosen, Pfirsiche, Nektarinen, Pflaumen und Trockenpflaumen. Bei Getreide ist es wirksam gegen Krankheiten, die durch folgende Pilze verursacht werden: Erysiphe graminis, Leptosphaeria nodorum, Pseudocerosporella herpotrichoides, Puccinia-Arten, Pyrenophora teres, Rhynchosporium secalis und Septoria-Arten.
Weizen gehört in den Vereinigten Staaten zu den am intensivsten mit Fungiziden behandelten Kulturpflanzen, wobei Propiconazol etwa 90 % dieser Anwendungen ausmacht. Die Substanz ist in Wasser mit einer Konzentration von ca. 110 mg/l löslich, und in Oberflächengewässern, die durch landwirtschaftliche Abflüsse belastet sind, wurden Konzentrationen von bis zu 24 mg/l nachgewiesen, sofern dieses Fungizid eingesetzt wird.
Chemische Eigenschaften von Propiconazol
Schmelzpunkt |
<25 °C |
Siedepunkt |
180 °C (0,1 Torr) |
Dichte |
1.2700 |
Dampfdruck |
5,6 x 10-5 Pa (25 °C) |
Brechungsindex |
1,6100 (Schätzung) |
Fp |
11 °C |
Lagertemperatur |
CA. 4°C |
Löslichkeit |
DMF: 33 mg/ml, DMF:PBS (pH 7,2) (1:3): 0,16 mg/ml, DMSO: 20 mg/ml, Ethanol: 10 mg/ml |
Wasserlöslichkeit |
100 mg l-1(2O °C) |
pka |
2,94 ± 0,12 (Vorhersage) |
bilden |
Öl |
Spezifisches Gewicht |
1,29 (20℃) |
Merck |
13.7910 |
BRN |
9349305 |
Stabilität: |
Stabil. Unverträglich mit starken Oxidationsmitteln. |
InChIKey |
STJLVHWMYQXCPB-UHFFFAOYSA-N |
LogP |
3,7 bei 25 °C |
CAS-Datenbankreferenz |
60207-90-1 (CAS-Datenbankreferenz) |
EPA-Stoffregistersystem |
Propiconazol (60207-90-1) |
Sicherheitsinformationen
Gefahrencodes |
Xn,N,T,F |
Risikohinweise |
22-43-50/53-39/23/24/25-23-24/25-11 |
Sicherheitshinweise |
36/37-46-60-61-45-16-7 |
Leser |
UN3082 9/PG 3 |
WGK Deutschland |
3 |
RTECS |
XZ4620000 |
HS-Code |
29349990 |
Daten zu Gefahrstoffen |
60207-90-1 (Daten zu Gefahrstoffen) |
Toxizität |
LD50 oral bei Ratten: 1517 mg/kg (Urech) |
Propiconazol wirkt zudem als starker Inhibitor der Brassinosteroid-(BR)-Biosynthese. Studien haben gezeigt, dass es das Hypokotylwachstum bei Gartenkresse (Lepidium sativum) hemmt; dieser Effekt kann durch gleichzeitige Anwendung mit Brassinolide aufgehoben werden. Basierend auf der Molekularstruktur von Propiconazol wurden weitere BR-Inhibitoren identifiziert, darunter 2RS,4RS-1-[2-(4-Trifluormethylphenyl)-4-n-propyl-1,3-dioxolan-2-ylmethyl]-1H-1,2,4-triazol.
Propiconazol wird im Handel als Fungizid (z. B. Banner Maxx®, Syngenta) zur Bekämpfung eines breiten Spektrums pflanzenpathogener Pilze eingesetzt. Sein fungistatischer Wirkmechanismus ähnelt dem von Uniconazol (Ucz) und Paclobutrazol (Pac) und beruht auf der Hemmung der Lanosterol-14α-Demethylase (CYP51A1). Darüber hinaus wurden die Auswirkungen von Propiconazol auf Pflanzen, Tiere, Menschen und die Umwelt umfassend untersucht. Molekulargenetische Studien befassten sich zudem mit seinen Effekten auf Arabidopsis- und Maiskeimlinge.



