Bariumtitanat CAS-Nr. 12047-27-7
Hervorragende elektrische Funktionseigenschaften:Bariumtitanat (BaTiO₃) weist hervorragende ferroelektrische, piezoelektrische und dielektrische Eigenschaften auf und eignet sich daher hervorragend für fortschrittliche elektronische und funktionale Materialanwendungen.
Hohe Isolationsfähigkeit und Zuverlässigkeit:Dank seines hohen Isolationswiderstands gewährleistet es eine stabile Leistung und Zuverlässigkeit elektronischer Bauteile, selbst unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Unverzichtbarer Werkstoff für die Elektronikkeramikindustrie:Es zeichnet sich durch eine einzigartige ABO₃-Perowskit-Kristallstruktur aus und dient als wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Hochleistungskeramiken für die Elektronik.
Breites Spektrum an Hightech-Anwendungen:Es findet breite Anwendung in Multilayer-Keramikkondensatoren (MLCCs), PTC-Thermistoren, optoelektronischen Bauelementen und Speicherkomponenten und unterstützt moderne Elektronik und intelligente Technologien.
Bariumtitanat CAS-Nr. 12047-27-7
Bariumtitanat (BaTiO₃) ist eine anorganische Verbindung, die als weißes Pulver erscheint und transparent wird, wenn sie zu größeren Kristallen geformt wird. Mit der typischen ABO₃-Perowskit-Struktur ist es ein wichtiges funktionelles Keramikmaterial und ein wichtiger Rohstoff in der elektronischen Keramikindustrie. Aufgrund seiner hervorragenden ferroelektrischen, piezoelektrischen und dielektrischen Eigenschaften sowie seines hohen Isolationswiderstands wird es häufig in mehrschichtigen Keramikkondensatoren (MLCCs), PTC-Thermistoren, optoelektronischen Geräten und Speicherkomponenten verwendet.
Chemische Eigenschaften von Bariumtitanat
| Schmelzpunkt | 1625 °C |
| Schüttdichte | 1400 kg/m³ |
| Dichte | 6,08 g/mL bei 25 °C(Lit.) |
| Dampfdruck | 0 Pa bei 20 °C |
| Lagertemp | keine Einschränkungen. |
| Löslichkeit | In Alkoholen löslich |
| Bilden | Pulver |
| Farbe | Weiß bis grau |
| Spezifisches Gewicht | 6.08 |
| PH | 9,6 (20 g/l, H₂O, 25 °C) (Suspension) |
| Wasserlöslichkeit | UNLÖSLICH |
| Merck | 141000 |
| Kristallsystem | Quadrat |
| Raumgruppe | P4mm |
| Gitterkonstante | a/nmb/nmc/nmα/oβ/oγ/oV/nm30.399450.399450.40335909090 |
| InChIKey | WNKMTAQXMLAYHX-UHFFFAOYSA-N |
| LogP | 1 bei 20℃ |
| CAS-Datenbankreferenz | 12047-27-7 (CAS-Datenbankreferenz) |
| EPA-Stoffregistersystem | Bariumtitanoxid (BaTiO3) (12047-27-7) |
Sicherheitsinformationen
| Gefahrencodes | Xn |
| Risikohinweise | 20/22 |
| Sicherheitshinweise | 28-28A |
| RIDADR | UN 1564 6.1/PG 3 |
| WGK Deutschland | 1 |
| RTECS | XR1437333 |
| TSCA | TSCA gelistet |
| Gefahrenklasse | 3 |
| Verpackungsgruppe | III |
| HS-Code | 28419085 |
| Toxizität | Ratte, LD50, intraperitoneal, 3 g/kg (3000 mg/kg), Gastrointestinaltrakt: Sonstige Veränderungen; Blut: Blutung; Niere, Harnleiter und Blase: Sonstige Veränderungen; Industrial Medicine and Surgery, Band 31, Seite 302, 1962. |
Produktanwendung von Bariumtitanat CAS-Nr. 12047-27-7
Bariumtitanat findet aufgrund seiner ferroelektrischen und piezoelektrischen Eigenschaften sowie seiner extrem hohen Dielektrizitätskonstante – etwa 1000-mal höher als die von Wasser – vielfältige kommerzielle Anwendungen. Es existiert in fünf kristallinen Formen, die jeweils in einem bestimmten Temperaturbereich stabil sind. Keramische Werkstoffe auf Bariumtitanatbasis werden häufig in dielektrischen und magnetischen Verstärkern sowie in Kondensatoren eingesetzt. Diese Bauteile finden breite Anwendung in elektronischen Geräten wie Taschenrechnern, Radios, Fernsehern, Ultraschallgeräten, Kristallmikrofonen, Telefonen, Sonarsystemen und vielen weiteren Technologien.
Als eines der am häufigsten verwendeten Materialien in der Elektronikkeramik wird Bariumtitanat (BaTiO₃, BT) insbesondere aufgrund seiner hohen Permittivität geschätzt, die durch Dotierung die Herstellung von Hochleistungskondensatoren ermöglicht. Aufgrund seiner weitverbreiteten Verwendung in elektronischen Bauteilen kann eine Reduzierung der Sintertemperatur zu erheblichen Energieeinsparungen führen. Beispielsweise kann Bariumtitanat in LTCC-Anwendungen (Low Temperature Co-fired Ceramics) durch Zugabe eines Silikatglassystems bei etwa 1000 °C für 24 Stunden gesintert werden. Durch die Einarbeitung von Boroxid oder Bleiborat lässt sich zudem bei 900 °C innerhalb von 8 Stunden ein Sinterkörper mit einer relativen Dichte von ca. 90 % erzielen.



