Triethanolamin CAS-Nr. 102-71-6
Gute Löslichkeit: Lässt sich leicht mit Wasser und gängigen organischen Lösungsmitteln mischen, was eine flexible Formulierung und Verarbeitung ermöglicht.
Starke Alkalität:Wirkt als wirksame Base mit hohem pH-Wert und eignet sich für Neutralisations- und Kondensationsreaktionen.
Thermische Stabilität:Der hohe Siedepunkt gewährleistet eine stabile Leistung unter verschiedenen industriellen Bedingungen.
Vielseitige chemische Funktionalität:Die Amin-Alkohol-Struktur ermöglicht vielfältige Anwendungen in der chemischen Synthese und Formulierung.
Produktbeschreibung von Triethanolamin CAS-Nr. 102-71-6
Triethanolamin, auch Trihydroxyethylamin oder Aminotriethanol genannt, ist eine farblose, ölige Flüssigkeit mit einem milden, ammoniakartigen Geruch. Es ist hygroskopisch und kann sich bei Kontakt mit Luft oder Licht bei höheren Temperaturen dunkel verfärben. Bei niedrigen Temperaturen erstarrt es zu farblosen bis blassgelben, kubischen Kristallen.
Es hat einen Schmelzpunkt von 21,2 °C und einen Siedepunkt von 335,4 °C bzw. 277 °C bei 19,950 kPa und 206–207 °C bei 1,995 kPa. Die relative Dichte beträgt 1,1242 und der Brechungsindex 1,4852. Seine Basendissoziationskonstante (K<sub>b</sub>) beträgt 2,5 × 10<sup>⁻¹⁰</sup>, und der pH-Wert einer 0,1 mol/L wässrigen Lösung liegt bei etwa 10,5.
Triethanolamin ist vollständig mischbar mit Wasser, Methanol und Aceton, löslich in Benzol und Ether und schwer löslich in Tetrachlorkohlenstoff und n-Heptan. Als starke organische Base nimmt es bereitwillig Protonen auf und wird häufig in Kondensationsreaktionen eingesetzt.
Parameter
| Schmelzpunkt | 17,9–21 °C (Lit.) |
| Siedepunkt | 190-193 °C/5 mmHg (Lit.) |
| Dichte | 1,124 g/mL bei 25 °C (Lit.) |
| Dampfdichte | 5.14 (gegen Luft) |
| Dampfdruck | 0,01 mm Hg ( 20 °C) |
| Brechungsindex | n20/D 1,485(lit.) |
| Fp | 365 °F |
| Lagertemperatur | Bei RT einlagern. |
| Löslichkeit | H₂O: 1 M, klar, farblos |
| bilden | Ölige Flüssigkeit |
| Spezifisches Gewicht | 1.125 (20/20℃) |
| Farbe | Klar, farblos bis leicht gelblich |
| PH-Bereich | 7,3 - 8,3 |
| Geruch | Mild ammoniakalisch. |
| PH | 10,5–11,5 (25 °C, 1 M in H₂O) |
| pka | 7,8 (bei 25 °C) |
| Explosionsgrenze | 3,6–7,2 % (V) |
| Wasserlöslichkeit | löslich |
| Empfindlich | Luftempfindlich und hygroskopisch |
| λmax | λ: 280 nm Amax: 0,1 |
| Merck | 149665 |
| BRN | 1699263 |
| Expositionsgrenzen | Ich ermutige ihn: Tawa Kh Maj/Ma |
| Dielektrizitätskonstante | 6,9 (40 °C) |
| InChIKey | GSEJCLTVZPLZKY-UHFFFAOYSA-N |
| LogP | -2,3 bei 25℃ |
| Oberflächenspannung | 46,4 mN/m bei 293,15 K |
| CAS-Datenbankreferenz | 102-71-6 (CAS-Datenbankreferenz) |
| NIST-Chemiereferenz | Triethanolamin (102-71-6) |
| IARC | 3 (Bd. 77) 2000 |
| EPA-Stoffregistersystem | Triethanolamin (102-71-6) |
Sicherheitsinformationen
| Gefahrencodes | Xi |
| Risikohinweise | 36/37/38-36 |
| Sicherheitshinweise | 26-39-36 |
| WGK Deutschland | 1 |
| RTECS | Klssahkh000 |
| F | 37917 |
| Selbstentzündungstemperatur | 600 °F |
| TSCA | Ja |
| HS-Code | 29221310 |
| HS-Code | 29321900 |
| Gefahrstoffdaten | 102-71-6 (Daten zu Gefahrstoffen) |
| Toxizität | LD50 oral beim Kaninchen: > 5000 mg/kg; LD50 dermal beim Kaninchen: > 2000 mg/kg |
Produktanwendung von Triethanolamin CAS-Nr. 102-71-6
Triethanolamin findet breite Anwendung in der Pharma-, Chemie- und Industriebranche. Es dient als pharmazeutischer Wirkstoff und Rohstoff sowie als Aminoalkohol in der organischen Synthese. Häufig wird es als HPLC-Lösungsmittel, als Referenzstandard (Farbmarker) in der Gaschromatographie und als analytische Standardsubstanz eingesetzt.
In der chemischen Industrie dient Triethanolamin als organisches Lösungsmittel, Katalysator, Emulgator, Additiv und chemischer Hilfsstoff. Es ist ein wichtiges Zwischenprodukt für synthetische Materialien, die Fluorchemie, schwefelhaltige Verbindungen und andere organische chemische Produkte. Darüber hinaus wird es als biochemisches Reagenz, Zwischenprodukt und Prozesshilfsmittel in verschiedenen Herstellungsverfahren eingesetzt.
Triethanolamin findet zudem Anwendung in der Lebensmittelverarbeitung als Lebensmittelzusatzstoff und Verarbeitungshilfsmittel und zählt zu den Aminen, stickstoffhaltigen Verbindungen und allgemeinen Laborreagenzien. Seine breite Anwendbarkeit macht es zu einem wichtigen Rohstoff in der organischen Chemie, der Genomik und Molekulardiagnostik sowie der gesamten organischen Chemieindustrie.



