Vielseitigkeit in zwei Branchen– Wird sowohl in der Düngemittelproduktion als auch in der Lebensmittelindustrie als wirksames Säuerungsmittel weit verbreitet eingesetzt und erfüllt vielfältige industrielle und ernährungsphysiologische Verarbeitungsanforderungen.
Ausgezeichnete Reaktivität bei der Zementbildung– Reagiert effizient mit α-Tricalciumphosphat in wässrigen Systemen und bildet Dicalciumphosphat-Dihydrat-Zement mit zuverlässiger Abbindeleistung.
Ideal für Brushit-Zementanwendungen– Dient als wichtiger Rohstoff bei der Herstellung von Brushit-Zement und unterstützt biomedizinische und bautechnische Formulierungen.
Stabile und verarbeitungsfreundliche Verbindung– Gewährleistet ein gleichbleibendes chemisches Verhalten in wässrigen Lösungen und ermöglicht so eine kontrollierte Zementzusammensetzung und zuverlässige Produktqualität.
Produktbeschreibung von Calciumphosphat-Monobasis (CAS-Nr. 10031-30-8)
Calciumphosphat-Monohydrat findet breite Anwendung in der Düngemittelherstellung und als Säuerungsmittel in der Lebensmittelindustrie. In Wasser gelöst und mit α-Tricalciumphosphat umgesetzt, bildet es Dicalciumphosphat-Dihydrat-Zement mit zuverlässigen Abbindeeigenschaften.
Darüber hinaus ist diese Verbindung ein wichtiger Bestandteil bei der Herstellung von Brushit-Zement und trägt zu einer stabilen Leistung in Spezialzement- und biomedizinischen Anwendungen bei.

| Schmelzpunkt | 100 °C |
| Siedepunkt | 203 °C |
| Dichte | 2,220^1^6 |
| Fp | 203 °C |
| Löslichkeit | Schwer löslich in H₂O; löslich in verdünnten Säurelösungen |
| bilden | Pulver |
| Farbe | Weiß |
| Geruch | Geruchlos |
| Wasserlöslichkeit | mäßig lösliches H₂O; lösliche verdünnte HCl, HNO₃, Essigsäure [MER06] |
| Merck | 141.693 |
| Dielektrizitätskonstante | 14.0 (Umgebungsgeräusche) |
| InChIKey | ZBZJARSYCHAEND-UHFFFAOYSA-L |
| CAS-Datenbankreferenz | 10031-30-8 (CAS-Datenbankreferenz) |
| EPA-Stoffregistersystem | Monocalciumphosphat-Monohydrat (10031-30-8) |
| Gefahrencodes | Xi |
| Risikohinweise | 36/37/38 |
| Sicherheitshinweise | 26-36/37 |
| WGK Deutschland | 2 |
| RTECS | TB8530000 |
| HS-Code | 31031090 |
Produktanwendung von Calciumphosphat-Monobasis (CAS-Nr. 10031-30-8)
Monocalciumphosphat-Monohydrat zählt zu den ersten sauren Phosphaten, die als Backtriebmittel in der Backindustrie eingesetzt wurden. Seine Verwendung in Backpulvern wurde 1956 offiziell patentiert. Die frühe Herstellung basierte auf kalzinierten Knochenmaterialien zur Gewinnung eines Rohphosphats. Diese Verbindung wird als schnell wirkendes Backtriebmittel klassifiziert, das während des Mischens bei der Reaktion mit Natron im Teig oder Backpulver etwa 60 % seines theoretischen Kohlendioxids freisetzt. Weitere Gasfreisetzung erfolgt erst nach Beginn des Backvorgangs, wenn die Temperatur etwa 60 °C erreicht hat.
Dieses Verhalten resultiert aus der Reaktion mit Wasser, wobei MCP·H₂O teilweise in Dicalciumphosphat und Phosphorsäure umgewandelt wird, wodurch der Zeitpunkt der Gasbildung gesteuert wird. Aufgrund seiner hohen Reaktionsgeschwindigkeit wird Monocalciumphosphat-Monohydrat selten allein verwendet. Es wird üblicherweise phosphatiertem Mehl in Mengen von 0,25–0,75 % des Endproduktgewichts zugesetzt und findet breite Anwendung in Keksrezepturen. In den meisten Fällen wird es mit langsamer wirkenden Phosphat-Backtriebmitteln gemischt, um eine gleichmäßige Gasfreisetzung während des Mischens, Ruhens und Backens zu gewährleisten und so die Teigstruktur und die Textur des Endprodukts zu verbessern.
Fabrik- und Ausrüstungsmesse


