Kaliumferricyanid CAS-Nr. 13746-66-2
Starke Oxidationsleistung:Kaliumferricyanid wirkt als effektives Oxidationsmittel und findet breite Anwendung in der fotografischen Verarbeitung und bei chemischen Reaktionen.
Hohe Wasserlöslichkeit:Es bildet leuchtend rote Kristalle, die sich leicht in Wasser auflösen und somit eine bequeme Anwendung in verschiedenen industriellen und Laboranwendungen ermöglichen.
Vielseitige industrielle Anwendungen:Es wird bei der Pigmentherstellung (wie z. B. Preußischblau), der Metallbehandlung, der Galvanisierung, dem Färben von Textilien und der Laboranalyse verwendet.
Zuverlässige Redoxkontrolle in Experimenten:Kaliumferricyanid wird häufig in physiologischen und chemischen Experimenten verwendet, um das Redoxpotential von Lösungen zu erhöhen und zu kontrollieren.
Kaliumferricyanid CAS-Nr. 13746-66-2
Kaliumferricyanid, auch bekannt alsrotes KaliumchloridoderPreußisch rothat den IUPAC-NamenKaliumhexacyanoferrat(III)Es erscheint als leuchtend rote Kristalle, die sich leicht in Wasser lösen. Die Verbindung wird durch Einleiten von Chlor in eine Kaliumferrocyanidlösung hergestellt. Obwohl sie im Allgemeinen als ungiftig gilt, kann sie beim Erhitzen oder in Verbindung mit bestimmten anderen Chemikalien gefährlich werden.
Kaliumferricyanid wird häufig bei der Herstellung vonPreußisch Blau, ein tiefblaues Pigment, das in Blaupausenverfahren weit verbreitet ist. Es wird auch als Reagenz für dieNachweis von Eisen(II)-IonenBei der fotografischen Entwicklung dient Kaliumferricyanid alsOxidationsmittelum Silber von Negativen und Positivfilmen durch ein Verfahren zu entfernen, das alsPunktätzungIn der Farbfotografie kann es die Größe von Farbpunkten verringern, ohne deren Anzahl zu verringern, und fungiert somit als eine Form der manuellen Farbkorrektur.
Darüber hinaus wird Kaliumferricyanid häufig verwendet inphysiologische und chemische Experimenteum das Redoxpotential von Lösungen zu erhöhen (E° ≈ 436 mV bei pH 7). Es wird auch angewendet inMetallbearbeitungsverfahreneinschließlich der Härtung von Eisen und Stahl, sowie inAnwendungen in der Galvanisierung, Wollfärbung und Laborreagenzien.
Chemische Eigenschaften von Kaliumferricyanid
| Schmelzpunkt | °Cd ec.) |
| Schüttdichte | 900-1000 kg/m³ |
| Dichte | 1.85 |
| Dampfdruck | 0 Pa bei 20 °C |
| Lagertemp | Bei +5 °C bis +30 °C lagern. |
| Löslichkeit | H₂O: 1 M bei 20 °C, vollständig, orangebraun |
| Bilden | feine Kristalle |
| Farbe | Orange bis rot |
| Spezifisches Gewicht | 1.88 |
| Geruch | Geruchlos |
| PH | 6-9 (25℃, 1M in H2O) |
| PH-Bereich | 6 - 9 bei 329 g/l bei 25 °C |
| Wasserlöslichkeit | 464 g/L (20 °C) |
| Empfindlich | Lichtempfindlich |
| Merck | 147630 |
| Expositionsgrenzen | ACGIH: TWA 1 mg/m³ |
| NIOSH: IDLH 25 mg/m³; TWA 1 mg/m³ | |
| Stabilität | Stabil. Unverträglich mit Ammoniak, starken Säuren und starken Oxidationsmitteln. Reaktion mit Säuren führt zur Bildung giftiger Gase. Kann sich bei Lichteinwirkung verfärben. |
| InChI | 1S/6CN.Fe.3K/c6*1-2;;;;/q;;;;;;-3;3*+1 |
| InChIKey | MIMJFNVDBPUTPB-UHFFFAOYSA-N |
| LÄCHELT | [K+].[K+].[K+].N#C[Fe-3](C#N)(C#N)(C#N)(C#N)C#N |
| CAS-Datenbankreferenz | 13746-66-2 (CAS-Datenbankreferenz) |
| EPA-Stoffregistersystem | Ferrat(3-), Hexakis(cyano-.kappa.C)-, Kalium (1:3), (OC-6-11)- (13746-66-2) |
| Absorption | keine Transmission (UV) in H₂O bei 1 M |
Sicherheitsinformationen
| Gefahrencodes | Xn |
| Risikohinweise | 32-20/21/22 |
| Sicherheitshinweise | 50A-36 |
| RIDADR | UN 3077 9 / PGIII |
| WGK Deutschland | 2 |
| RTECS | LJ8225000 |
| F | 8 |
| TSCA | TSCA gelistet |
| HS-Code | 28372000 |
| Speicherklasse | 11 - Brennbare Feststoffe |
| Gefahrenklassifizierungen | Aquatic Chronic 2 |
| Augenreizung 2 |
Produktanwendung von Kaliumferricyanid CAS-Nr. 13746-66-2
Kaliumferricyanid findet breite Anwendung inamperometrische Biosensorenals Elektronentransfermediator. In diesen Systemen ersetzt es den natürlichen Elektronentransferagenten des Enzyms bei der Interaktion mit Enzymen wie beispielsweiseGlucoseoxidase, wodurch ein effizienter Elektronentransfer während der Detektion ermöglicht wird.
Darüber hinaus ist Kaliumferricyanid ein wichtiger Bestandteil vonMurakamis Ätzmittel, das üblicherweise für dieÄtzung und Analyse von Hartmetallenin metallurgischen Anwendungen.



