Natriummetabisulfit CAS-Nr. 7681-57-4
Hohe chemische Reinheit und kristalline Form– Natriummetabisulfit erscheint als weißer kristalliner oder pulverförmiger Feststoff, was auf eine stabile Qualität und Eignung für kontrollierte industrielle Anwendungen hinweist.
Charakteristischer, milder Schwefelgeruch zur einfachen Identifizierung– Der leichte Schwefelgeruch ermöglicht eine schnelle Erkennung bei der Handhabung und Verarbeitung und trägt so zur korrekten Verwendung und Sicherheitskontrolle bei.
Starke Reaktivität bei hohen Temperaturen– Unter starker Hitzeeinwirkung zersetzt es sich und setzt Schwefel- und Natriumoxide frei, wodurch es sich für chemische Reaktionen eignet, die eine kontrollierte Zersetzung und reduzierende Eigenschaften erfordern.
Wirksames Reduktions- und Konservierungsmittel– Durch seine Fähigkeit, reaktive Schwefelverbindungen freizusetzen, ist es in Branchen, die antioxidative, konservierende oder bleichende Eigenschaften benötigen, wertvoll.
Produktbeschreibung von Natriummetabisulfit CAS-Nr. 7681-57-4
Natriummetabisulfit (Na₂S₂O₅) ist ein weißes, kristallines oder pulverförmiges Feststoff mit leichtem Schwefelgeruch. Es ist giftig beim Einatmen und kann starke Hautreizungen und Reizungen des Gewebes verursachen. Bei hohen Temperaturen zersetzt es sich und setzt giftige Schwefel- und Natriumoxiddämpfe frei.
Parameter
| Schmelzpunkt | >300 °C (Lit.) |
| Schüttdichte | 1000-1200 kg/m³ |
| Dichte | 1.48 |
| Brechungsindex | 1.474 |
| Lagertemperatur | Bei +5 °C bis +30 °C lagern. |
| Löslichkeit | 540 g/L (20°C) |
| bilden | Pulver/fest |
| Farbe | Weiß bis leicht gelb |
| Spezifisches Gewicht | 1.48 |
| Geruch | Schwefelhaltig |
| PH | 3,5-5 (50 g/l, H2O, 20 °C) |
| PH-Bereich | 4,5 bei 50 g/l bei 20 °C |
| Wasserlöslichkeit | 540 g/L (20 °C) |
| Empfindlich | Luft- und feuchtigkeitsempfindlich |
| Merck | 148.638 |
| Expositionsgrenzen | ACGIH: TWA 5 mg/m³ |
| NIOSH: TWA 5 mg/m³ | |
| Stabilität: | Stabil. Unverträglich mit starken Oxidationsmitteln und starken Säuren. Bei Kontakt mit starken Säuren entsteht ein giftiges Gas. Kann empfindlich auf Feuchtigkeit und Luft reagieren. |
| InChIKey | HRZFUMHJMZEROT-UHFFFAOYSA-L |
| CAS-Datenbankreferenz | 7681-57-4 (CAS-Datenbankreferenz) |
| EPA-Stoffregistersystem | Natriummetabisulfit (7681-57-4) |
Sicherheitsinformationen
| Gefahrencodes | Xn,Xi |
| Risikohinweise | 22-31-41-36/37/38-52 |
| Sicherheitshinweise | 26-39-46-36-16 |
| RIDADR | 3260 |
| OEB | B |
| OEL | TWA: 5 mg/m³ |
| WGK Deutschland | 1 |
| RTECS | UX8225000 |
| TSCA | Ja |
| HS-Code | 2832 10 00 |
| Verpackungsgruppe | III |
| Daten zu Gefahrstoffen | 7681-57-4 (Daten zu Gefahrstoffen) |
| Toxizität | LD50 oral beim Kaninchen: 1540 mg/kg; LD50 dermal bei Ratten: > 2000 mg/kg |
Produktanwendung von Natriummetabisulfit CAS-Nr. 7681-57-4
Natriummetabisulfit besitzt eine starke Reduktionswirkung und findet breite Anwendung in der Lebensmittelindustrie als Antioxidationsmittel, Konservierungsmittel und Bleichmittel, beispielsweise in Fleisch, Wein und Konserven. Es wird auch in chemischen Prozessen wie Textildruck und -färbung, Papierherstellung und Zellstoffgewinnung, Wasseraufbereitung und Lederweichmachung eingesetzt. In der Pharmaindustrie dient es als Zwischenprodukt und Antioxidans für Injektionspräparate und findet darüber hinaus Verwendung in der Fotografie, der Gummiverarbeitung, der Landwirtschaft und anderen Branchen. Natriummetabisulfit setzt bei Kontakt mit Säuren giftiges Schwefeldioxid frei. Daher muss es in einem dicht verschlossenen Behälter an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahrt und vor Säuren und Oxidationsmitteln geschützt werden.



