D(+)-Glucose CAS#50-99-7
Biologisch aktive Form der Glukose:D(+)-Glucose ist ein biologisch aktives Stereoisomer der Glucose und kann daher von lebenden Organismen direkt verwertet werden.
Vielseitige Molekülformen:Es existiert sowohl in offenkettiger (acyclischer) als auch in ringförmiger (cyclischer) Form mit α- und β-Isomeren und bietet somit Flexibilität in biochemischen Prozessen.
Primäre Energiequelle:D(+)-Glucose dient lebenden Organismen als Hauptenergiequelle in Form von ATP.
Natürlich vorkommend und leicht verfügbar:Es kommt natürlicherweise in Früchten und Pflanzen vor und wird bei Tieren durch Glykogenabbau hergestellt, was eine breite Zugänglichkeit und Nachhaltigkeit gewährleistet.
Produktnutzung
D(+)-Glucose wird auch therapeutisch zur Flüssigkeits- und Nährstoffsubstitution eingesetzt und ist in Formen wie Glukosesirup und Glukosepulver erhältlich. Sie kann durch enzymatische Hydrolyse von Stärke gewonnen werden, wobei Zuckerrohr, Zuckerrüben, Mais (für Maissirup), Kartoffeln und Weizen als Ausgangsmaterialien dienen. Die großtechnische Stärkehydrolyse ist heute das wichtigste Verfahren zur kommerziellen Glucoseproduktion.
| Produktname: | D(+)-Glucose |
| Synonyme: | D-Glucose-UL-12C6 (verarmt an 13C); D-Glucose-UL-13C6, 1,2,3,4,5,6,6-D7; Dextrose, wasserfrei, granuliert, Biotech-Qualität; Dextrose, wasserfrei, granuliert, Reagenz, ACS; Dextrose, wasserfrei Granulat, USP, EP, BP, JP; Dextrose, wasserfrei, ultrarein; (3R,4R,5S,6S)-6-(Hydroxymethyl)oxan-2,3,4,5-tetrol; Cerelose 2001 |
| CAS: | 50,99-7 |
| MF: | C6H12O6 |
| MW: | 180.16 |
| EINECS: | 200-075-1 |
| Produktkategorien: | Chemisches Reagenz; pharmazeutisches Zwischenprodukt; Phytochemikalie; Referenzstandards aus chinesischen Heilkräutern (TCM); standardisierte Kräuter Lextract; D-Glucose, Traubenzucker; Kohlenhydrat; Dextrine, Zucker & Kohlenhydrate; Basische Zucker (Mono- & Oligosaccharide); Biochemie; Glucose; Zucker; GC-Chromatographie; Inhibitoren; Lebensmittelzusatzstoffe; Lebensmittelzusatzstoff, Süßungsmittel; Lebensmittel & Getränke; Kits für die Lebensmittelanalyse; Spezialanwendungen; Kohlenhydrate; Kohlenhydrate A bis; Kohlenhydrate G; Biochemikalien und Reagenzien; Monosaccharide; Alphabetisch; Analytische Standards; Lebensmittel- und Getränkestandards; Süßungsmittel; Isolierung von Inselstammzellen; Verschiedene Reagenzien und Zusätze Neuronale Stammzellbiologie; Nahrungsergänzungsmittel/Reagenzien; Inselstammzellbiologie; Zellkultur; Isolierung/Expansion neuronaler Stammzellen; Reagenzien und Nahrungsergänzungsmittel; bc0001; 50-99-7 |
| Mol-Datei: | 50-99-7.mol |
| Schmelzpunkt | 150–152 °C (Lit.) |
| Alpha | 52,75 º (c=10, H2O, NH4OH 25 ºC) |
| Siedepunkt | 232,96 °C (grobe Schätzung) |
| Dichte | 1.544 |
| Schüttdichte | 630 kg/m³ |
| Brechungsindex | 53 ° (C=10, H2O) |
| Lagertemperatur | Raumtemp |
| Löslichkeit | H₂O: 1 M bei 20 °C, klar, farblos |
| pka | pKa 12,43 (H2O,t = 18) (Näherungswert) |
| bilden | Kristallines Pulver |
| Farbe | Weiß |
| PH | 5,0–7,0 (25 °C, 1 M in H₂O) |
| Geruch | Geruchlos |
| PH-Bereich | 5.9 |
| biologische Quelle | Weizen |
| optische Aktivität | [α]25/D +52,5 bis +53,0°(lit.) |
| Wasserlöslichkeit | Löslich |
| λmax | λ: 260 nm Amax: 0,03 |
| λ: 280 nm Amax: 0,02 | |
| Merck | 144.459 |
| BRN | 1281608 |
| Stabilität: | Stabil. Zu vermeiden sind starke Oxidationsmittel. Brennbar. |
| InChIKey | WQZGKKKJIJFFOK-DVKNGEFBSA-N |
| LogP | -2,490 (geschätzt) |
| CAS-Datenbankreferenz | 50-99-7 (CAS-Datenbankreferenz) |
| NIST-Chemiereferenz | Glukose (50-99-7) |
| EPA-Substanzregistersystem | Dextrose (50-99-7) |
D(+)-Glucose CAS#50-99-7
D(+)-Glucose, auch als rechtsdrehende Glucose bekannt, ist ein biologisch aktives Stereoisomer des Glucosemoleküls, bei dem die Hydroxylgruppe (OH) am unteren chiralen Kohlenstoffatom rechtsseitig positioniert ist. Das Molekül kann sowohl in offenkettiger (acyclischer) als auch in ringförmiger (cyclischer) Form vorliegen, wobei zwei Isomere, α und β, existieren. Sie dient Lebewesen als primäre Energiequelle in Form von ATP. Natürlicherweise kommt D(+)-Glucose in Früchten und anderen Pflanzenteilen in freier Form vor. Bei Tieren entsteht sie durch den Abbau von Glykogen in einem Prozess namens Glykogenolyse.



