Daidzein CAS#486-66-8
Natürlicher, pflanzlicher Inhaltsstoff:Daidzein wird auf natürliche Weise aus Hülsenfrüchten wie Sojabohnen, Rotklee und Pueraria-Wurzeln gewonnen und bietet somit eine verlässliche botanische Herkunft.
Reich an bioaktiven Soja-Isoflavonen:Daidzein zählt zu den wichtigsten Soja-Isoflavonen und ist als wichtiger Wirkstoff in Sojabohnen- und Radix-Puerariae-Extrakten anerkannt.
Traditionelle Kräuteranwendung:Radix Puerariae, die Daidzein enthält, hat eine lange Tradition in der Anwendung und wird wegen ihrer fiebersenkenden, speichelanregenden und durchfalllindernden Wirkung geschätzt.
Wichtigste funktionelle Verbindung in Pueraria-Extrakten:Daidzein zählt zusammen mit Puerarin zu den wichtigsten Wirkstoffen, die zur Wirksamkeit von Radix-Puerariae-Präparaten beitragen.
Daidzein CAS#486-66-8
Daidzein wird hauptsächlich aus Hülsenfrüchten gewonnen, darunter Sojabohnen (Dadou), Rotklee und verschiedene Wurzeln der Pueraria-Arten. Seine medizinische Bedeutung wurde erstmals dokumentiert im Jahr 1960.Shen Nong Ben Cao JingUm 2838 v. Chr. wurde Daidzein, eines der wichtigsten Soja-Isoflavone, auch als wichtiger Wirkstoff der getrockneten Wurzel der Kudzu-Hülsenfrucht Radix puerariae (Gegen) entdeckt. Radix puerariae ist traditionell für seine fiebersenkende, speichelanregende und durchfalllindernde Wirkung bekannt. Seine chemische Zusammensetzung ist komplex und umfasst Puerarin, Xylosid, Soja-Flavonoide, Sojabohnen-Flavonoidglykoside, β-Sitosterol, Daidzin und Daidzein, wobei Puerarin und Daidzein als die wichtigsten Wirkstoffe gelten.
Chemische Eigenschaften von Daidzein
| Schmelzpunkt | 315-323°C (Zers.) |
| Siedepunkt | 317,45 °C (grobe Schätzung) |
| Dichte | 1,1629 (grobe Schätzung) |
| Brechungsindex | 1,4300 (Schätzung) |
| Lagertemperatur | 2-8°C |
| Löslichkeit | DMSO: 10 mg/ml |
| pka | 7,01 ± 0,20 (Vorhersage) |
| bilden | Pulver |
| Farbe | Weiß bis cremefarben |
| biologische Quelle | Synthetik |
| Wasserlöslichkeit | unlöslich |
| Merck | 142801 |
| BRN | 231523 |
| Hauptanwendung | Speisen und Getränke |
| Funktionen der Inhaltsstoffe in Kosmetika | HAUTPFLEGE - VERSCHIEDENES |
| InChI | 1S/C15H10O4/c16-10-3-1-9(2-4-10)13-8-19-14-7-11(17)5-6-12(14)15(13)18/h1-8,16-17H |
| InChIKey | ZQSIJRDFPHDXIC-UHFFFAOYSA-N |
| LÄCHELT | Oc1ccc(cc1)C2=COc3cc(O)ccc3C2=O |
| LogP | 2,632 (geschätzt) |
| CAS-Datenbankreferenz | 486-66-8 (CAS-Datenbankreferenz) |
| EPA-Stoffregistersystem | 4H-1-Benzopyran-4-on, 7-Hydroxy-3-(4-hydroxyphenyl)- (486-66-8) |
Sicherheitsinformationen
| Gefahrencodes | Xi |
| Risikohinweise | 36/38 |
| Sicherheitshinweise | 24-26-37/39 |
| WGK Deutschland | 3 |
| RTECS | DJ3100040 |
| Gefahrenklasse | Reizend |
| HS-Code | 29329990 |
| Speicherklasse | 11 - Brennbare Feststoffe |
| Gefahrenklassifizierungen | Augenreizung 2 |
| Hautirritation 2 |
Produktanwendung von Daidzein CAS-Nr. 486-66-8
Daidzein gehört zur Familie der Isoflavone. Zusammen mit anderen Isoflavonen wie Genistein kommt es natürlich in verschiedenen Pflanzen und Kräutern vor. Soja-Isoflavone sind eine Klasse von Verbindungen, die aus Sojabohnen extrahiert und isoliert werden. Daidzein wirkt als inaktives Analogon von Genistein (Kat.-Nr. G350000) und blockiert nachweislich die G1-Phase des Zellzyklus in Swiss-3T3-Zellen durch Hemmung der Caseinkinase-II-Aktivität. Darüber hinaus hemmt Daidzein die Wirkung von GABA in rekombinanten GABA<sub>A</sub>-Rezeptoren. UV-Maximum: 250 nm (log ε 4,44).



