Rotenon CAS#83-79-4
Natürlicher pflanzlicher Inhaltsstoff: Rotenon wird hauptsächlich aus den Knollenwurzeln von Derris elliptica und anderen botanischen Quellen gewonnen und bietet einen natürlich gewonnenen Wirkstoff.
Effektive Kontakt- und Magenwirkung: Das Produkt hat sowohl Kontakt- als auch Magenvergiftungseffekte gegen Arthropoden und sorgt so für eine effiziente Schädlingsbekämpfung.
Schnelle Knockdown-Leistung: Rotenon zeigt eine schnelle Knockdown-Aktivität, indem es mitochondriale Atmungsenzyme stört und wesentliche biochemische Prozesse stört.
Mehrere botanische Quellen verfügbar: Zusätzlich zu Derris elliptica kann Rotenon auch aus Derris mallaccensis, Lonchocarpus utilis und Lonchocarpus uruca gewonnen werden, was eine stabile und vielfältige Rohstoffversorgung gewährleistet.
Rotenon CAS#83-79-4
Rotenon wird hauptsächlich aus den Knollenwurzeln von Derris elliptica gewonnen, kann aber auch aus den Wurzeln von Derris mallaccensis, Lonchocarpus utilis und Lonchocarpus uruca gewonnen werden. Es wirkt sowohl als Kontakt- als auch als Magengift gegen Arthropoden. Seine schnelle Knockdown-Wirkung ist mit einer Verringerung der Verfügbarkeit von Nicotinamidadenindinukleotid (NAD) als Cofaktor in wichtigen biochemischen Signalwegen, einschließlich des Krebszyklus, verbunden, was zur Hemmung mitochondrialer Atmungsenzyme führt.
Chemische Eigenschaften von Rotenon
| Schmelzpunkt | 159-164 °C (lit.) |
| Alpha | -115 º (C=1,4 IN CHLOROFORM) |
| Siedepunkt | 210–220 °C/0,5 mmHg (lit.) |
| Dichte | 1.1917 (grobe Schätzung) |
| Brechungsindex | 1,4593 (Schätzung) |
| Lagertemp. | An einem dunklen Ort, inerter Atmosphäre und bei Raumtemperatur aufbewahren |
| Löslichkeit | unlöslich in EtOH; unlöslich in H2O; ≥77,6 mg/ml in DMSO |
| Wasserlöslichkeit | 15 mg l-1 (100 °C) |
| bilden | Weißer bis cremefarbener Feststoff |
| Farbe | Weiß bis Hellgelb bis Hellorange |
| Merck | 148271 |
| BRN | 6773081 |
| Stabilität: | Stabil, aber licht- und luftempfindlich. Brennbar. Unverträglich mit Oxidationsmitteln, insbesondere in Gegenwart von Alkalien. |
| InChI | 1S/C23H22O6/c1-11(2)16-8-14-15(28-16)6-5-12-22(24)21-13-7-18(25-3)19(26-4)9-17 (13)27-10-20(21)29-23(12)14/h5-7,9,16,20-21H,1,8,10H2,2-4H3/t16-,20-,21+/m1/s1 |
| InChIKey | JUVIOZPCNVVQFO-HBGVWJBISA-N |
| LÄCHELN | COc1cc2OCC3Oc4c5C[C@@H](Oc5ccc4C(=O)C3c2cc1OC)C(C)=C |
| NIST-Chemiereferenz | Rotenon (83-79-4) |
| EPA-Substanzregistersystem | Rotenon (83-79-4) |
Sicherheitsinformationen
| Gefahrencodes | T,N |
| Risikohinweise | 25-36/37/38-50/53 |
| Sicherheitshinweise | 22-24/25-36-45-60-61 |
| OEB | B |
| Öl | TWA: 5 mg/m3 |
| RIDADR | UN 2811 6.1/PG 3 |
| WGK Deutschland | 3 |
| RTECS | DJ2800000 |
| Gefahrenklasse | 6.1(b) |
| Verpackungsgruppe | III |
| HS-Code | 29329990 |
| Speicherklasse | 6.1A – Brennbare, akut toxische Stoffe, Kategorie 1 und 2 |
| Sehr giftige, gefährliche Stoffe | |
| Gefahrenklassifizierungen | Akute Tox. 1 Einatmen |
| Akute Tox. 2 Mündlich | |
| Aquatisch Akut 1 | |
| Aquatische Chronik 1 | |
| Augenreizung. 2 | |
| Hautreizung. 2 | |
| STOT SE 3 | |
| Gefahrstoffdaten | 83-79-4 (Daten zu gefährlichen Stoffen) |
| Toxizität | LD50 i.p. bei Mäusen: 2,8 mg/kg (Fukami); bei Ratten (mg/kg): 132 oral; 6 i.v. (Soloway) |
| IDLA | 2.500 mg/m3 |
Produktanwendung von Rotenon CAS#83-79-4
Rotenon ist ein Breitbandinsektizid, das natürlicherweise in den Samen und Stängeln verschiedener Pflanzenarten vorkommt. Es wurde erstmals 1947 registriert und wird derzeit in den Vereinigten Staaten hauptsächlich als Fischbekämpfungsmittel zur Fischbekämpfung eingesetzt (U.S. EPA, 2007). Im Jahr 2006 wurden alle Nutzungen für Nutztiere, Wohngebäude, Hausbesitzer, Haustiere und andere nicht fischtötende Zwecke von den Registranten freiwillig storniert. Heutzutage gehören zu seinen Hauptanwendungen Fischbewirtschaftungsprogramme, die darauf abzielen, gebietsfremde Fischarten aus Seen, Teichen und Bächen zu eliminieren, sowie die Verwendung in der Wels-Aquakultur vor Teichbesatz, um unerwünschte Fischarten zu entfernen (U.S. EPA, 2006d).
In der Vergangenheit wurde Rotenon von indigenen Gemeinschaften verwendet, um Fische für die Ernte und den Verzehr zu immobilisieren. In einigen Ländern außerhalb der Vereinigten Staaten wird es weiterhin zur Insektenbekämpfung im Obst- und Gemüseanbau sowie zur Bekämpfung von Feuerameisen und Mückenlarven im Teichwasser eingesetzt (HSDB, 2012a).



