Olivetol CAS-Nr. 500-66-3
Breitspektrum-antimikrobielle AktivitätWirksam gegen Pilze und Bakterien.
DNA-Spaltungsfähigkeit: Zerstört die DNA in Gegenwart von Kupferchlorid und Sauerstoff.
Antivirale Wirksamkeit: Hemmt die durch Retroviren hervorgerufene Immunschwäche.
AntikrebspotenzialZeigt signifikante Wirkungen gegen bösartige Tumore.
Produktübersicht: Olivetol (CAS 500-66-3)
Olivetol ist eine bioaktive Verbindung, die für ihre antimikrobiellen und antifungalen Eigenschaften mit breitem Wirkungsspektrum bekannt ist und verschiedene Krankheitserreger effektiv neutralisiert. Jüngste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass hohe Konzentrationen von 3,5-Dihydroxyalkylbenzol (Olivetol) in Gegenwart von Kupferchlorid und Sauerstoff DNA-Spaltung auslösen können. Durch die Nutzung dieses einzigartigen Mechanismus hat sich Olivetol als hochwirksam bei der Hemmung und Behandlung von malignen Tumoren, verschiedenen Krebsarten und durch Retroviren verursachter Immunschwäche beim Menschen erwiesen.
Parameter
Schmelzpunkt |
46–48 °C (Lit.) |
Siedepunkt |
164 °C |
Dichte |
1,068±0,06 g/cm3 (Vorhersage) |
Fp |
>230 °F |
Lagertemperatur |
An einem dunklen Ort, unter Schutzgasatmosphäre und bei Raumtemperatur aufbewahren. |
Löslichkeit |
Chloroform (leicht), Methanol (leicht) |
bilden |
Solide |
pka |
9,59 ± 0,10 (Vorhersage) |
Farbe |
Farblos bis Beige |
Stabilität: |
Lichtempfindlich |
InChI |
InChI=1S/C11H16O2/c1-2-3-4-5-9-6-10(12)8-11(13)7-9/h6-8,12-13H,2-5H2,1H3 |
InChIKey |
RMBFIJSHJJBHFFISN |
LÄCHELT |
C1(O)=CC(CCCCCC)=CC(O)=C1 |
CAS-Datenbankreferenz |
500-66-3 (CAS-Datenbankreferenz) |
NIST-Chemiereferenz |
1,3-Benzoldiol, 5-Pentyl-(500-66-3) |
EPA-Stoffregistersystem |
Olivetol (500-66-3) |
Sicherheitsinformationen
Gefahrencodes |
Xi |
Risikohinweise |
36/37/38 |
Sicherheitshinweise |
26-36/39 |
WGK Deutschland |
3 |
RTECS |
VH2880000 |
HS-Code |
2907290090 |
Produktanwendung von Olivetol (CAS-Nr. 500-66-3)
Olivetol ist ein wichtiges pharmazeutisches Zwischenprodukt. Es wurde ursprünglich durch den Abbau von Flechtensäuren (wie D-Usninsäure und Amylusninsäure-Desoxyphenolsäure) aus Flechten gewonnen. Heute dient es hauptsächlich als entscheidender Vorläufer für die Synthese von Tetrahydrocannabinol (THC)-Derivaten, sowohl in der Forschung und Entwicklung als auch in der großtechnischen chemischen Produktion.



